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Sonntag, November 19, 2017

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An den Ufern des Mekong

Gesprochen wird Lao, überwiegend verbreitet ist auch französisch & ein wenig englisch, gedacht wird jedoch eindeutig laotisch. Der Terminus Technikus „Segen des Fortschritts“ steht hier für partielle Elektrizität, teilweise fließendes Wasser zur Haushaltsversorgung und benzinbetriebene LKWS, die gleichzeitig einen Teil des Busnetzes repräsentieren und Ihren Ursprung in der ehemaligen Sowjetunion oder Nordindien haben dürften. Angenehm: auch wenn Laos vielleicht etwas rückständig-reizvoll ist, so verfügt gerade Luang Prabang über ein gerüttelt Maß guter Hotelerie.

Die Bevölkerung ist freundlich und stellt ein buntes Gemisch von Bergstämmen dar, die Ihren Ursprung ebenso in Kambodscha, Burma oder Thailand haben. Vertreten sind Hmongs, Mien, Mons, Shans und etliche andere ethnische Gruppen. Ein überwiegend friedvolles Miteinander zeichnet die Region aus, und der buddhistische Glauben stellt in vollkommenem Einklang mit einer harmonischen Natur. Die grünen Hügel an den Ufern des Mekong – der Lebensader des Landes – wirken beruhigend und bilden den idealen Rahmen für französische Kolonialvillen, buddhistische Tempel und verschwiegene Wasserfälle in den Tiefen des Regenwaldes.

Luang Prabang, in 300 Metern Meereshöhe am Ufer des Mekong gelegen, knapp 500 Kilometer flussaufwärts von Vientiane, ist darüber hinaus eine der ältesten Städte in Laos - wenn nicht die älteste noch existierende Stadt überhaupt. Für die längste Zeit ihrer Geschichte war die Stadt Sitz eines Königs, obwohl schon 1563 König Setthathirat seinen Regierungssitz nach Vientiane verlegt hatte. Aber zu dieser Zeit war Luang Prabang schon rund 800 Jahre Königsstadt gewesen.

Die Königreiche, deren Hauptstadt Luang Prabang in den ersten rund 600 Jahren seiner Geschichte gewesen war, hatten allerdings keine besonders grosse Ausdehnung. Erst in der Herrschaftszeit König Fa Ngoums wurde Luang Prabang Hauptstadt eines Reiches mit beachtlicher Ausdehnung.

Die kleine Stadt (sie hat heute nur etwa 20.000 Einwohner) liegt sehr malerisch um einen hohen Felsberg (Mount Phousi) am Mekong-Ufer. Die Stadt hat eine ganz eigene, romantische Atmosphäre, und dies, obwohl die Bausubstanz trotz der jahrhundertelangen Geschichte der Stadt eigentlich nicht besonders alt ist. Der Grund: umgeben von schier unendlichen Wäldern, wurde in der Stadt stets das Baumaterial benutzt, das in Hülle und Fülle vorhanden war: Holz.

Die Stadt wurde in ihrer langen Geschichte häufig erobert und niedergebrannt, zuletzt von chinesischen Armeen in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Ausser Chinesen hatten auch Thais und Vietnamesen der Stadt mit unfreundlichen Absichten einen Besuch abgestattet.

Viele der baulichen Strukturen wurden, nachdem die Invasoren wieder abgezogen waren, oder auch noch während ihrer Anwesenheit als neue zeitweilige Herrscher, ungefähr so wieder aufgebaut, wie sie vor einer Invasion und Brandschatzung bestanden hatten. Auch wenn sie physisch nicht mehr besteht, so wurde also doch alte Baukunst über die Jahrhunderte tradiert. Auch dies, wie das Bewusstsein des enormen Alters der Stadt, sorgt hier für eine Lebensweise, aus welcher der Charme und die Weisheit des Althergebrachten spricht. Für die spirituelle Komponente dieser zeitlosen Gelassenheit sorgen die zahlreichen Wats in und um Luang Prabang.

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