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Freitag, Mai 26, 2017

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Singapore & Malaya

Vor mehr als 200 Jahren haben 2 relativ unterschiedliche Entdeckercharaktere weite Teile Südostasiens geprägt: Sir Stamford Raffles, im Auftrag der britischen Krone unterwegs auf Penang, in Malakka, Sumatra, Java und letztendlich auch in Singapore. Dienstbeflissen, innovativ, britisch. Der andere Abenteurer, „Raja“ James Brooke versuchte mit ein bisschen väterlichem Geld in bornesischen Gewässern Handel zu treiben, und gelangte über politische Umwege zu Glanzzeiten seiner Dynastie zu Land und Titel über das heutige Sarawak & Sabah (beide Borneo, Ostmalaysia).

Während dieser Zeit gab es keinen malaysischen Staatenbund, wohl aber eine ungefähre gemeinsame Abstammung der Ureinwohner, in weiterem Sinne alles „Malays“. Und, da zu dieser Zeit „Malaysia“ oder auch „Malaya“ noch nicht so gebräuchlich war, nannte man alle Landstriche ab/mit östlich von Indien kurzerhand „The Indies“. Und „Indies“ war eben alles. Das heutige Malaysia, weitere Teile Indonesiens und eigentlich, wider besserem Wissen, auch Thailand und Indochina.

Es gibt unzählige Reiseanbieter mit ungezählten Touren und Hotels, aus diesem Grunde beschäftigen sich diese wenigen Seiten überwiegend mit der Historie sowie mit der landschaftlichen Vielfalt in den genannten Gebieten.

Kuala Lumpur, die „schlammige Flussmündung“ hat eine spektakuläre Entwicklung hinter sich. Einstmals Zinnsuchermetropole, dann Verkehrsknotenpunkt und mittlerweile Stadtstaat und Hauptstadt der malaysischen Staatenföderation. Noch vor 10 Jahren war „K.L.“ charmant, aber ein bisschen rückständig, heute haben bauliche Veränderungen dafuer gesorgt, daß architektonische Highlights von gestern und heute sich ein Stelldichein geben, das mehr als sehenswert ist. Charmante historische Moderne. Gerade im Bereich Verkehrswesen nicht perfekt, aber
einigermaßen effizient.

Malakka befindet sich runde 2 Autostunden von Kuala Lumpur entfernt, gerade so weit, dass man Anstrengungen im Hinblick auf einen eigenen Flugplatz mehrfach wieder eingestellt hat. Die Stadt „trinkt und atmet“ Geschichte. Südostasiatisches Einwandererparadies mit hoher indischer und chinesischer Frequenz, Heimat unterschiedlichster und sich nicht immer wohlgesonnener Malay-Stämme. Ab dem 15. Jh. begann der Zulauf von Portugiesen, nachfolgend der Niederländer und – last but not least – Sir Stamford Raffles schlug ebenda sein Feldbett auf, um die Schiffbarkeit der „Straits of Malakka“ unter Beweis zu stellen.   
Die Stadt macht insbesondere dann Spass, wenn man seinen Aufenthalt vielseitig gestalten möchte. Geschichte pur (historisches Museum, Baba Y Nonya Haus, Cheng  Hoon Teng Tempel, Christchurch & Stadthuys), Shopping (die Shopping Centres in 2ter Reihe der Hafenfront sind gigantisch  und günstig) und eine aktive abendliche Kneipenszene mit lauschigen kleinen Restaurants, aber auch Musikkneipen jedweder Schattierung.

Malaya allerdings beschränkt sich mitnichten auf das malaysische Festland. Borneo mit seinen malaysischen Bundesländern Sarawak und Sabah sowie Brunei und dem indonesischen Kalimantan gehört ebenso dazu. Persönliche und individuelle Meinung: am reizvollsten ist Sarawak, das Land der Nashornvögel.
Der Nashornvogel ist mit Sicherheit ein Wahrzeichen Sarawaks, jedoch kann das Federvieh es nicht mit der Verbreitung des Abenteurers James Brooke aufnehmen. Brooke tauschte ein kleines Landstück um das heutige Kuching, die Hauptstadt  Sarawaks vom Sultan gegen Hilfeleistung gegen aufmüpfige Eingeborenenstämme – in diesem Fall die Dayaks. Brooke war ein romantischer Abenteurer und ein harter Arbeiter. Systematisch entwickelte er das mineralienreiche Sarawak und desssen Agrarkultur im Hinblick auf Größe und wirtschaftliche Nutzfähigkeit und schuf einen eigenen Staat. Währung, Legislative, Judikative, Verkehrswesen Imponierend und völlig selbstständig. Erst nach Beendigung des 2.ten Weltkrieges, nachdem der dritte weisse Rajah nicht der hellsten einer war, wurde Sarawak an Grossbritannien übergeben und schloss sich im Zuge kommender Unabhängigkeit  1963 an die Föderation malaysischer Staaten an.

Das Sarawak von heute bietet neben dem abenteurlich wirkenden Kuching mit seiner spektakulären Flusspromenade eine Vielzahl von Nationalparks, die dem mystischen Klang Borneos alle Ehre machen. Sehr empfehlenswert für Kurztrips: Stadtrundgang in Kuching, einige Übernachtungen in  Damai am Fusse des Mount Santubong.

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