Um Thailand ein bisschen kennenzulernen, und zu verstehen, warum mal von Thailand - (dem Land der Freien) - mal vom Khmer-Reich (eigentlich Cambodia, aber ehemals Camdodia, Laos, Thailand, Nord-Malaysia & Teile Vietnams) und mal vom Königreich Lanna (früher Nordthailand & Laos) oder aber Souvanaphoum die Rede ist, sollte man eine professionell organisierte Rundreise durch Thailand buchen. Am besten privat. Ein oder zwei Personen mit eigenem Guide.
Kurz beleuchtet:
In nachstehenden Rundreisen ist unter anderem Mae Hong Son enthalten, einer der schönsten Landstriche des thailändischen Hochlandes. Wenn man sich mit Mae Hong Son peripher beschäftigt, ist es ein Dreizeiler. Dringt man jedoch etwas tiefer in die Materie vor, liest sich eine Abhandlung über Mae Hong Son so...

Mae Hong Son
Mae Hong Son war in der Vergangenheit weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Es besaß kein ausreichendes Straßenverkehrsnetz und keine modernen Kommunikationsmittel. Daraus ergab sich, daß jahrhundertelang der Einfluß der Burmesen größer als jener der Thai war. Viele Einheimische berichten noch von den alten Zeiten, in denen in den Ställen eines
jeden Hofs mehrere Elefanten standen. Eine Reise auf dem Rücken von Elefanten nach Chiang Mai dauerte damals meistens mehrere Wochen. Zunächst wurde in den sechziger Jahren der Flughafen angelegt. Aber erst mit dem Bau des Highways 108 von Chiang Mai über Mae Sariang (1968) und dem 274 Kilometer kürzeren Highway 1095 über Pai (1991) gelang eine festere Bindung an Thailand. Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Bergvölker der Stämme Lawa, Meo und Karen, die andere Hälfte bilden die Shan. In der Stadt Mae Hong Son liegt der Anteil der Thais bei nur 2%. Sehenswürdigkeiten in Mae Hong Son: Der burmesische Tempel Wat Phra That Doi Kong Mu, auf einem Hügel gelegen, bestimmt das Stadtbild. Hier oben liegt einem die Stadt zu Füßen und man kann den Anblick der umliegenden Berge und Täler genießen. Erbaut wurde der Tempel vom ersten König von Mae Hong Son, Phraya Singhanatracha. Im Tempel Wat Hua Wiang befindet sich eine Statue des Phra Chao Pha Ra La Kheng, einer Nachbildung des burmesischen Originals. An einem malerischen See mitten in der Stadt liegen der Wat Chong Klang und der Wat Chong Kam mit etwa 100 Jahre alten Glasmalereien und Holzschnitzereien, die aus Myanmar herübergebracht wurden. Im Wat Phra Non liegt die Skulptur eines etwa 12 Meter langen Buddhas im burmesischen Stil. In diesem Tempel ist die Asche der Könige von Mae Hong Son beigesetzt.
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